Alles begann mit einer Reise!

Hallo ihr Lieben und herzlich willkommen auf dem Iri Matters Blog!

 

Die Geschichte von Iri Matters beginnt 2017 mit einer Reise: Martin und ich hatten es endlich geschafft, unser 7-monatiges Sabbatical wurde von beiden Arbeitgebern genehmigt und sogar noch zum gleichen Zeitpunkt, für uns wie ein 6-er im Lotto! 

 

Lange hatten wir davon geträumt und wagten fast nicht irgendwelche Pläne zu schmieden, aus Angst, dass doch noch etwas die Freigabe verhindern könnte. Als wir dann plötzlich die Zusagen hatten, konnten wir es kaum glauben und mussten der Realiät ins Auge sehen: Wir werden reisen, 7 Monate! Wir hatten nicht nur Organisatorisches zu regeln, wie beispielsweise unsere Wohnung zwischenzuvermieten, sondern auch zu entscheiden, welche Länder wir bereisen wollen und wie lange. Klingt nach einer tollen Beschäftigung, aber ihr wisst ja, wer die Wahl hat, hat die Qual. Jeder der uns zudem kennt  und uns in dieser Zeit begleitet hat weiß, wie lange dieser Prozess gedauert hat.

 

Eins war uns aber von Anfang klar – wir fliegen nach Nepal und werden bei Hoste Hainse arbeiten! Einer gemeinnützigen Organisation, auf die ich durch meine Freundin Lina aufmerksam geworden bin, die selbst schon dort als Volunteer gearbeitet hat. Alle anderen Reisepläne wurden also an Nepal angepasst: Welche Flugrouten sind sinnvoll, wie ist dann das Wetter, wann ist Hauptreisezeit, etc. Dann endlich stand unsere Route fest: Indien, Nepal, Singapur, Australien. Jetzt nach dem Sabbatical kann ich noch hinzufügen, dass wir noch spontan nach Bali gereist sind. Alles andere kam wie geplant, zumindest fast.

 

Dass uns Indien und Nepal gefallen würde, davon sind wir ausgegangen, sonst wären wir nicht dorthin geflogen. Dass uns Nepal allerdings so in den Bann ziehen würde, damit haben wir nicht gerechnet. Vom ersten Tag an wurden wir von allen Hoste Hainse und Formation Carpet (Schwesterunternehmen) Mitarbeitern in die Hoste Hainse/Formation Carpet Familie aufgenommen. Schon schnell konnten wir den Security Guide, die Rezeptionistin, die Knüpferinnen, die Gründerin und alle Anderen unsere Freunde nennen. Alle Türen standen uns offen und vor allem boten sich uns unzählige Gelegenheiten die nepalesische Kultur kennenzulernen, die wir als normale Touristen niemals bekommen hätten. Als Highlights zählen dazu mit Sicherheit die beiden Hochzeiten, die wir gemeinsam mit unseren neuen Freunden besuchen durften.

 

Besonders fasziniert hat uns an der nepalesischen Kultur die Vielfalt an Tüchern, die die nepalesischen Frauen zu jeder Tages- und Nachtzeit tragen. Sei es um den Kopf gewickelt, den Hals, den Arm, die Hüfte... Tücher, Tücher, Tücher überall! Da ich selbst immer ein Tuch trage (wofür ich gerne verspottet werde, wenn es draußen mehr als 20 Grad warm ist) und ein feines Gespür für Qualität habe, haben mich vor allem die feinen Kaschmirtücher angezogen, die in Handarbeit in Nepal hergestellt werden. Und hier ist der Ursprung von Iri Matters zu finden! Mehr dazu erfahrt ihr im nächsten Blogeintrag.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0