Wie ist unser Name „Iri Matters“ entstanden?

In Australien haben wir viele Stunden damit verbracht darüber zu philosophieren, wie wir unser zukünftiges Start-Up nennen könnten. Leider können wir uns an nicht mehr all zu viele Variationen erinnern (es waren wirklich viele!), aber das liegt sicherlich daran, dass uns keine unserer Kreationen in dem Maße gefallen hat, als dass wir gesagt hätten „das ist es“. 

 

Als wir in Hobart/Tasmanien waren, haben wir in einem Hostel einen Finnen namens Frederik kennengelernt. Ein ziemlich junger Typ, ein Macher – jemand der nicht lange nachdenkt sondern einfach loslegt. Er erzählte uns, dass er mit 18 Jahren angefangen hat irgendwelche Sachen zu verkaufen, bei denen seiner Meinung nach eine hohe Nachfrage in Finnland besteht. Sein erstes Produkt waren spezielle Sportschuhe zum Skaten aus China. Inzwischen hat er sich zu einem kleinen Sporthersteller entwickelt, der seine Ware in China produzieren lässt und an Sportteams in Europa verkauft. Es läuft immerhin so gut, dass er sich eine kleine Auszeit zum Reisen gönnen kann, in der das Business still steht. Grundsätzlich ist nichts so schlimm wie der Stillstand, aber Frederik ist ein Geschäftsmann durch und durch und das komplette Gegenteil zu Stillstand. Er ist immer hungrig nach neuen Ideen und sieht wirklich in allem und jedem eine Gelgenheit Geld zu verdienen. Die Info, dass man Mietwagen in Australien zu geringen Kosten wieder an einen bestimmten Standort zurückführen kann, erfreute ihn beispielsweise so sehr, dass er schon ein paar Tage später in einem dieser Mietwagenrückläufer saß und nach Leuten suchte, die gegen Gebühr bei ihm mitfahren wollten. Das Mitfahrgelegenheiten-Prinzip ist zwar nicht neu, aber Frederik steht für uns sinnbildlich für „einfach mal machen“.

 

Er war es, der stundenlang mit uns in der Hostel Küche über mögliche Namen sinniert hat und er war es, der uns die zündende Idee brachte. Ich bin mir sicher, wir werden seine Vorträge und Ansichten vermutlich nicht so schnell wieder vergessen. Ich erinnere mich noch sehr genau daran wie wir in der Küche saßen, auf Post-its potentielle Namen kritzelten und angeheizt durch seine lustigen Anweisungen immer kreativer wurden. Und plötzlich stand da „Iri Matters“. Wir alle drei haben uns in dem Moment angeschaut und uns allen war ziemlich schnell klar, dass das Brainstorming sein Ende gefunden hatte. Danke Frederik für die unterhaltsamen und erfolgreichen Stunden mit dir! 

 

„Iri Matters“ ist durch die Buchstaben unserer Vornamen entstanden. Iri ist Irinas Spitzname und „to matter“ bedeutet übersetzt „eine Rolle spielen“. Damit wollen wir zum Ausdruck bringen, dass wir über unseren Einsatz als Volunteers hinaus weiterhin eine Rolle in Nepal spielen wollen. Und zwar indem wir mit unseren Spendengeldern unprivilegierten Kindern Zugang zu Bildung ermöglichen und nachhaltige Projekte der Organisation Hoste Hainse in Nepal unterstützen.

 

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